Ein Reiseplan für drei Tage in London
Drei Tage: Das war unser erster Reiseplan in London
In diesem Artikel nehmen wir dich mit nach London. Vorbei an Big Ben, den Houses of Parliament, der Tower Bridge und den berühmten roten Doppeldeckerbussen
Ankommen im Herzen von London
Der erste Tag gehört ganz dem klassischen Zentrum von London. Es ist der Moment, in dem man zum ersten Mal wirklich realisiert: Ich bin tatsächlich hier.
Am besten startest Du rund um die Westminster Bridge; so taten es wir! Schon nach wenigen Schritten eröffnen sich die berühmten Postkartenblicke auf die Themse. Links und rechts ziehen Boote vorbei, Busse rollen über die Brücke und plötzlich stand der berühmte Turm von Big Ben am beeindruckenden Palace of Westminster vor uns.
Selbst wenn Du ihn schon tausendmal auf Fotos gesehen hast, wirkte Big Ben noch einmal ganz anders auf uns.
Nur wenige Schritte weiter liegt der grüne Parliament Square. Zwischen Bäumen und Rasenflächen stehen hier Statuen bedeutender Persönlichkeiten der Geschichte. Direkt daneben erhebt sich die beeindruckende Westminster Abbey.
Die Kirche mit ihren hohen gotischen Bögen erinnerte uns ein ganz wenig an die berühmte Notre-Dame de Paris. Sie gehört zu den wichtigsten historischen Orten Großbritanniens. Schließlich wurden hier seit Jahrhunderten Könige und Königinnen gekrönt.
Überquerst Du anschließend die Themse, landest Du direkt beim wohl bekanntesten Riesenrad Europas: dem London Eye. Die Warteschlangen sind oft lang und der Eintritt nicht gerade günstig. Trotzdem zieht es viele Besucher hierher, denn von oben hat man einen spektakulären Blick über die Skyline der Stadt.
- Unser Tipp: Wenn du dir den Eintritt sparen möchtest, gibt es jedoch eine fantastische Alternative: den kostenlosen Aussichtsgarten im Sky Garden. Zwischen tropischen Pflanzen blickst Du hier über die Dächer der Stadt und das völlig gratis. Für Riesenrad-Fans bleibt das London Eye natürlich ein Erlebnis. Wer mehrere Attraktionen sehen möchte, sollte überlegen, ein Kombiticket zu buchen; das spart oft etwas Geld.
Gleich danach lohnt sich ein Spaziergang entlang der historischen Whitehall. Die Straße gehört zu den traditionsreichsten in London und verbindet viele bedeutende Regierungsgebäude miteinander. Ein kurzer Halt bei der Household Cavalry gehört dabei fast schon dazu: Die uniformierten Wachen zu Pferd sind ein beliebtes Fotomotiv und vermitteln ein Stück britischer Tradition mitten im hektischen Stadtzentrum.
Von hier aus erreichst Du zu Fuß schnell den berühmten Trafalgar Square, einen der bekanntesten Plätze der Stadt. Im Zentrum erhebt sich die 52 Meter hohe Nelson's Column zu Ehren von Horatio Nelson und seinem Sieg in der Battle of Trafalgar im Jahr 1805. Zwei große Brunnen und vier mächtige Bronzelöwen rahmen die Säule ein; ein klassisches Fotomotiv, das kaum ein Besucher auslässt.
Den ersten Tag konnten wir schließlich rund um den lebhaften Piccadilly Circus ausklingen lassen. Die riesigen digitalen Werbetafeln prägen das Bild des Platzes, und besonders am Abend entsteht hier eine Atmosphäre, die uns sehr gut gefallen hat. Straßenkünstler, Lichter und das ständige Kommen und Gehen der Menschen sorgen für eine energiegeladene Stimmung.
Viele Besucher treffen sich am bekannten Shaftesbury Memorial Fountain mit der berühmten Eros-Figur – ein klassischer Treffpunkt für Touristen und Einheimische gleichermaßen. Wenn Du noch etwas Zeit hast, lohnt sich ein Abstecher in die umliegenden Viertel. Das kreative Soho, das farbenfrohe Chinatown oder auch der große Süßigkeitenladen M&M's World London liegen nur wenige Schritte entfernt und bieten einen lebendigen Abschluss für deinen ersten Tag in London.
Kultur entdecken und London von oben sehen
Der zweite Tag in London begann für uns mit einem echten Klassiker: dem Tower of London (U-Bahn-Station Tower Hill). Hinter den massiven Mauern der historischen Festung verbirgt sich ein Ort voller Geschichten. Plane hier ruhig mehrere Stunden ein, denn im weitläufigen Komplex gibt es viel zu entdecken: Von mittelalterlichen Gebäuden bis hin zu spannenden Einblicken in die bewegte Geschichte des Towers. Ein besonderes Highlight sind die berühmten britischen Kronjuwelen, darunter die Krone von Queen Elizabeth II, die hier sicher aufbewahrt und für Besucher ausgestellt wird.
Nur wenige Schritte entfernt erhebt sich eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt: die beeindruckende Tower Bridge. Für viele Besucher ist sie das eigentliche Symbol Londons. Wer schwindelfrei ist, kann die Brücke auch von innen besichtigen. Über einen Glasboden in luftiger Höhe lässt sich der Verkehr unter den Füßen beobachten: Ein ungewöhnlicher Blick auf das geschäftige Treiben der Stadt. In den Ausstellungsräumen, die wir sehr interessant fanden, erfährst Du außerdem mehr über die Entstehung und Technik der Brücke.
Von hier aus bietet sich ein Spaziergang entlang der Themse an. Der Weg führt vorbei am historischen Museumsschiff HMS Belfast und dem markanten Wolkenkratzer The Shard, dessen gläserne Spitze schon von weitem sichtbar ist. Kurz darauf erreichst Du das berühmte Theater Shakespeare's Globe, eine originalgetreue Rekonstruktion des historischen Theaters von William Shakespeare.
Über die moderne Millennium Bridge gelangten wir schließlich zur beeindruckenden St Paul's Cathedral. Die mächtige Kuppel gehört zu den bekanntesten Silhouetten Londons. Gleich südlich der Kathedrale steht das National Firefighters Memorial. Das Denkmal erinnert an die Feuerwehrleute, die während des Luftkriegs im Zweiten Weltkrieg, besonders während des The Blitz, unermüdlich gegen die Brände kämpften, nachdem große Teile Londons bombardiert worden waren.
Für einen spektakulären Abschluss des Tages lohnt sich ein Blick über die Dächer der Stadt. Besonders beliebt sind die Aussichtspunkte im The Shard oder im Sky Garden. Beide bieten fantastische Panoramablicke über London. Während die Plattform im Shard kostenpflichtig ist, kannst Du den Sky Garden kostenlos besuchen.
Wir haben beide Aussichtspunkte ausprobiert: Unser persönliches Fazit: Die Aussicht ist bei beiden beeindruckend, doch der Sky Garden überzeugt zusätzlich mit seiner entspannten Atmosphäre und dem freien Eintritt.
London Tag 3: Märkte, Shoppen und ein bisschen Kultur
Am dritten Tag lohnt es sich, die enge Innenstadt hinter sich zu lassen und einen kleinen Ausflug nach Notting Hill zu unternehmen. Ein Stadtteil, der für seine bunten Häuser, charmanten Cafés und den berühmten Markt bekannt ist. Am besten erreichst Du das Viertel über die U-Bahnstation Notting Hill Gate. Hier halten die rote Linie (Central), die grüne Linie (District) und die gelbe Linie (Circle).
- Tipp: Wenn möglich, meide die Central Line. Gerade zu Stoßzeiten ist sie oft überfüllt und laut. Entspannter reist es sich auf der grünen oder gelben Linie. So kommst du ruhiger in das charmante Viertel.
In Notting Hill angekommen, laden die vielen kleinen Cafés zum Verweilen ein. Ein Cappuccino auf einem sonnigen Straßenplatz, das bunte Treiben um dich herum und sofort spürt man die besondere Atmosphäre dieses Viertels. Direkt in der Nähe der Station beginnt der Portobello Road Market, ein Paradies für Flohmarktliebhaber, Souvenirjäger und Streetfood-Fans.
Obwohl Freitag und Samstag die eigentlichen Markttage sind, haben viele Stände auch von Montag bis Donnerstag geöffnet. Straßenkünstler sorgen für Unterhaltung, während du zwischen antiken Schätzen, Vintage-Kleidung und handgefertigten Souvenirs stöberst. Wer geschickt vergleicht, findet hier manches günstiger als in der Innenstadt und manchmal auch genau das kleine Stück London, das man sonst nirgendwo bekommt.
Am Nachmittag kann wieder etwas Kultur auf dem Programm stehen. Viele Besucher fühlen sich vom Buckingham Palace (U-Bahn: St. James’s Park) magisch angezogen. Das Schloss war das offizielle Zuhause der Queen.
Wer Kulturbegeistert ist, sollte ein oder zwei der weltberühmten Museen der Stadt zu besuchen. In Londonverlangen viele Museen keinen Eintritt, lediglich eine kleine Spende wird gerne gesehen. Plane vorher, welche Museen dich wirklich reizen. Für einen ersten Besuch empfehlen sich besonders The National Gallery oder das British Museum.
Und damit war ein dritter Tag in London auch schon vorbei. Wir wünschen auch dir viel Spaß beim Entdecken, Staunen und Flanieren. London hat einfach für jeden etwas zu bieten!
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